Schon immer war der Witz eine Erzählform, die den Menschen manchmal Wahrheiten auf ganz angenehme Weise nahe brachten. Manchmal war der Witz auch die einzige Form, um Wahres auszusprechen. Manchmal dient der Witz auch nur der Unterhaltung. Wir wollen hier nicht zu sehr theoretisieren, sondern laden zum Mitlachen ein:

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"Wer weiß, was man unter Gewissen versteht?" fragt der Vikar seine Schüler. Fritzchen glaubt es erklären zu können: "Es handelt sich dabei um die innere Stimme, die einen rechtzeitig warnt, sich nicht erwischen zu lassen."

 

Fritzchen kommt nach dem Religionsunterricht nach Hause. Der Vater will wissen, was Fritzchen gelernt hat. Dieser angwortet: "Der Vikar wollte wissen, wer die vier Evangelisten sind. Aber keiner hat es gewusst." "Und dann?" "Dann habe ich aufgezeigt und Petrus und Paulus gesagt.", berichtet Fritzchen stolz. "Gut mein Sohn. Dann wusstest du wenigstens zwei."

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Weihnachtsbaum und einem Säugling? Den einen putzt man vor, den anderen nach der Bescherung.

 

Der Vikar will den Kindern im Religionsunterricht das Bild vom guten Hirten erklären.  "Wenn ihr alle meine Schäfchen wäret, was bin ich dann?" Fritzchen antwortet: "Der Leithammel."

 

Der Vikar will den Kindern das Alkoholverbot erklären. Er will an den Tieren zeigen, dass Alkohol ein unnatürliches Getränk sei: "Was würde ein Esel trinken, wenn er die Auswahl zwischen Wasser und Wein hat?" Fritzchen meldet sich: "Wasser." "Richtig und warum Fritzchen?" Fritzchen antwortet: "Weil er ein Esel ist."

 

"Warum begegnete der Auferstandene zuerst den Frauen?", fragt der Vikar im Religionsunterricht. Alles schweigt. Dann meint Fritzchen: "So konnte sich die Nachricht schneller ausbreiten."

 

"Hast du alle deine Sünden gebeichtet, die wir aufgeschrieben haben?", fragt die Mutter Fritzchen, der von der Erstbeichte wiederkommt. Fritzchen antwortet: "Nein, einige habe ich mir für das nächste Mal aufgehoben."

 

Die Kommunionkinder waren in der Schule nicht artig. Da fragt der Vikar: "Ihr wisst doch, wer in den Himmel kommt? Die bösen oder die lieben Kinder." Fritzchen zeigt auf: "Die toten Kinder."

 

Der Vikar erklärt den Kindern, dass Heilige mit einer Eigenschaft dargestellt werden. "Petrus hat immer einen Schlüssel und Andreas ein Andreaskreuz und Laurentinus mit einem Bratrost. Wie wird der heilige Josef dargestellt, Fritzchen?" Dieser antwortet sofort: "Mit einem Opferkasten unter der Figur."

 

Im Kommunionunterricht fragt der Vikar nach den sichtbaren Zeichen des Taufsakramentes. Fritzchen zeigt auf: "Kaffee und Kuchen."

 

Bei der Prozession haben die Böllerschützen drei Schüsse abgegeben. Als die Oma Fritzchen fragt, wie es denn so gewesen sei, antwortet er: "So eine Prozession ist ganz gefährlich. Wir wurden beschossen und mussten uns dann hinknien, damit uns keiner mehr trifft."

 

Der Vikar fragt seine Schüler: "Was sind Unterlassungssünden?". Fritzchen weiß es: "Die Sünden, die wir unterlassen."

 

"Herr Pfarrer," sagt Fritzchen "ich kenne das Wort, das mit A anfängt und mit och aufhört." "Fritzchen, so etwas darfst du nicht sagen." "Was ist denn so schlimm an Aschermittwoch?"

 

Im Religionsunterricht fragt der Vikar: "Was müsst ihr tun, damit euch die Sünden vergeben werden?" Die Schüler schauen herum, keiner weiß etwas. Dann meldet sich Fritzchen: "Zuerst mal müssen wir sündigen."

 

"Schämst du dich nicht, mit solchen schmutzigen Händen zum Kommunionunterricht zu kommen?", fragt der Vikar das Fritzchen. "Es ist doch immer noch besser, schmutzige Hände und ein reines Herz zu haben, als umgekehrt.", antwortet dieser.

 

 

 

 

 

Pfarrgemeinderat Etteln - Wir leben Glauben.

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