Wer spricht sät und wer zuhört, erntet.

(aus Argentinien)

 

Bevor du dich daran machst die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.

(aus China)

 

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alle Küsten aus den Augen zu verlieren.

(André Gide)

 

Nicht nach dem Einkommen, sondern nach den Bedürfnissen muß man das Vermögen eines jeden schätzen.

(Cicero)

 

Menschen, die sich überall zu Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel vertrauen

(George Bernard Shaw)

 

Lust verkürzt den Weg.

(William Shakespeare)

 

Der starke Mann und der Wasserfall graben sich ihren Weg selbst.

(Samuel Smiles)

 

Kinder sind keine Fässer, die gefüllt,

sondern Feuer, die entzündet werden wollen.

(Rabelais)

 

Wenn du Menschen verurteilst,

hast du kaum Zeit sie zu lieben.

(Mutter Theresa)

 

Der Pullover einer Frau sitzt richtig,

wenn die Männer nicht mehr atmen können.

(Zsa Zsa Gabor)

 

 

Alternde Menschen sind wie Museen:

Nicht auf die Fassade kommt es an,

sondern auf die Schätze im Inneren.

(Jeanne Moreau)

 

Wahre Freundschaft besteht dann, wenn das Schweigen zwischen

zwei Menschen angenehm und verbindend wird.

(Dave Tyson Gentry)

 

Frauen, die lange ein Auge zudrücken,

tun´s am Ende nur noch, um zu zielen.

(Humphrey Bogart)

 

Kleine Taten, die man ausführt,

sind besser als große, die man plant.

(George Marshall)

 

Man sollte die Welt so nehmen, wie sie ist,

sie aber nicht so lassen.

(Ignatio Silone)

 

Reichtum sollte nur einen Zweck haben:

Armut abschaffen

(Julius Nyerere)

 

Der Baum, der sich zu beugen versteht,

wird nie vom Wind gebrochen.

(Asien)

 

Man braucht nicht viel zu besitzen,

um mit anderen zu teilen.

(Philippinische Weisheit)

 

Die wahre Lebensweisheit besteht darin,

im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

(Pearl S. Buck)

 

Schmerz ist eine Leiter, die zum Himmel führt.

Freude ist ein Himmelsstrahl, der zur Erde fällt.

(Elisabeth Kawa)

 

Der Staub der toten Worte haftet an dir;

bade deine Seele in Schweigen.

(Rabindranath Tagore)

 

Nicht, weil es so schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern, weil wir es nicht wagen, ist es so schwer.
        (Seneca, römischer Philosoph und Staatsmann, 4 v. Chr. bis 65 n. Chr.)

Den Reichtum eines Menschen kann man an den Dingen messen, die er
entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren.
(Henri David Thoreau, amerikanischer Dichter, 1817 - 1862)

Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt! Suche
von den Dingen, die du hast, die besten aus und bedenke dann, wie
eifrig du nach ihnen gesucht haben würdest, wenn du sie nicht hättest.
(Mark Aurel, römischer Kaiser und Philosoph, 121 - 180 n. Chr.)

Die Hummel wiegt 4,8 Gramm. Sie hat eine Flügelfläche von 1,45 cm²,
bei einem Flächenwinkel von 6 Grad. Nach den Gesetzen der Aerodynamik
kann die Hummel nicht fliegen, aber sie weiß das nicht und fliegt einfach.
 (Unbekannter Autor)

Die Begeisterungsfähigkeit trägt deine Hoffnungen empor zu den
Sternen. Sie ist das Funkeln in deinen Augen, die Beschwingtheit deines
Ganges, der Druck deiner Hand und der Wille und die Entschlossenheit,
deine Wünsche in die Tat umzusetzen.
 (Henry Ford, amerikanischer Automobilproduzent, 1863 - 1947)

Eine Eiche und ein Schilfrohr stritten über ihre Stärke. Als ein
heftiger Sturm aufkam, beugte und wiegte sich das Schilfrohr im Wind,
um nicht entwurzelt zu werden. Die Eiche aber bleib aufrecht stehen
und wurde entwurzelt.
(Aesop, griechischer Sklave und Fabeldichter, um 550 v. Chr.)

Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du
herumgehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, dass du viel zu viel geredet hast.
Sei gütig und du siehst ein, dass dein Urteil über andere allzu hart war.
(Tschen Tschiju)

Manchmal sollte man Gewohnheiten lassen, denn sie halten vom Denken ab -
manchmal sollte man das Denken lassen, denn es hält vom Tun ab.
(Unbekannt)

Wir sind oft schlechte Gastgeber, wenn die Liebe uns besucht!
Wir gießen ihr unsere Ängste ein, servieren ihr unsere Zweifel,
zeigen ihr unsere Narben, unsere zerstörten Illusionen,
unsere bitteren Enttäuschungen - und werfen ihr vor,
dass sie schon so oft unser Herz gebrochen hat.
Und dann wundern wir uns, wenn sie aufsteht und
uns mit traurigen Augen verlässt.
(Unbekannt)

Die Schmuckstücke eines Hauses sind die Freunde, die darin verkehren.
(Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph, 1803 - 1882)

Wenn du das Leben verstehen willst, hör auf zu glauben, was die Leute
sagen und schreiben. Beobachte lieber dich selbst, und mach dir deine
eigenen Gedanken.
(Anton P. Tschechow, russischer Schriftsteller, 1860-1904)

Besser als die Unwissenden sind die, die Bücher lesen; besser als
diese sind die, die das Gelesene behalten; noch besser sind die, die
es begreifen; am besten sind die, die an die Arbeit gehen.
(Indische Weisheit)

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
(aus dem Talmud)

Wenn nichts mehr zu helfen scheint, schaue ich einem Steinmetz zu,
der vielleicht 100mal auf seinen Stein einhämmert, ohne dass sich
auch nur der geringste Spalt zeigt; doch beim 101. Schlag wird er
entzweibrechen, und ich weiß, dass es nicht dieser Schlag war, der es
vollbracht hat - sondern alle Schläge zusammen.
(Jacob Riis, dänisch-amerikanischer Journalist und Sozialreformer, 849 - 1914)

Bedenke stets, dass alles vergänglich ist, dann wirst du im Glück
nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein.
(Sokrates, griechischer Philosoph, 470 - 399 v. Chr.)

Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt
stehen, während sich rings um ihn die angeschwollenen Gewässer legen.
(Mark Aurel, römischer Kaiser und Philosoph, 121 - 180 n. Chr.)

Nichts stiftet so viel Schaden wie Zorn, nichts bringt mehr Nutzen als Geduld.
(Chinesisches Sprichwort)

Zornig sein heißt, den Fehler anderer an sich selbst zu rächen.
(Alexander Pope, englischer Dichter, 1688 - 1744)

Wer sich ärgert, der bestraft sich für die Fehler anderer bzw. hadert mit Dingen, die nicht zu ändern sind. Wenn es regnet können Sie sich ärgern, aber es regnet trotzdem. Ärger zeigt uns immer eine Lektion, die wir noch nicht gelernt haben. Anstatt "graue Haare zu bekommen", sollten wir herausfinden, welche Lektion das ist und sie lernen.
(Das blueprints Team, 'Guten Morgen Newsletter', 25 Jul 2004)

 

Werde nie zornig! Sonst könntest du an einem einzigen Tag das Holz verbrennen, das du in vielen sauren Wochen gesammelt hast.
Mong Dsi, konfuzianischer Philosoph, Demokrat und wandernder politischer Ratgeber, 372 - 289 v. Chr.)

Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.
(Guatama Buddha, nepalesischer Philosoph und Religionsstifter, 560 - 480 v. Chr.)

Wenn wir all unser Unglück auf einen gemeinsamen Haufen legten und
dann jeder davon einen gleich großen Teil an sich nehmen müsste, so würden die meisten Menschen zufrieden ihr eigenes Unglück zurücknehmen und davongehen.
(Sokrates, griechischer Philosoph, 470 - 399 v. Chr.)

Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind,
sondern wir sehen sie so, wie wir sind.
(Anais Nin)

Unsere Gedanken haben eine ungeheure Kraft. Es ist in unsere Entscheidung gelegt, diese Macht zu unserem Nutzen oder Schaden einzusetzen. Mit der Kraft der Gedanken bestimmen wir nicht nur über Gesundheit und Krankheit, sondern unsere Gedanken sind unser Schicksal. Das ist eine Gesetzmäßigkeit, der sich keiner entziehen kann; aber gleichzeitig eine wunderbare Chance.
(William James, amerikanischer Philosoph und Psychologe, 1842 - 1910)

Wer wirklich gütig ist, kann nie unglücklich sein;
wer wirklich weise ist, kann nie verwirrt werden;
wer wirklich tapfer ist, fürchtet sich nie.
(Konfuzius, chinesischer Philosoph, 551 - 479 v. Chr.)

Ihr seid so jung wie euer Glaube, so alt wie eure Zweifel,
so jung wie euer Selbstvertrauen, so jung wie eure Hoffnung,
so alt wie eure Niedergeschlagenheit.
Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann.
Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt: "Und dann?"
Wer die Ereignisse des Lebens herausfordert und sich freut am Spiel des Lebens.
Ihr werdet jung bleiben, solange Ihr aufnahmebereit bleibt,
empfänglich für das Schöne, das Gute, das Große.
Empfänglich für die Botschaften der Natur, der Mitmenschen, des Unfasslichen.
Sollte eines Tages euer Herz geätzt werden vom Pessimismus,
zernarbt vom Zynismus, dann möge Gott erbarmen haben
mit eurer Seele, der Seele eines Greises.
(Albert Camus, französischer Schriftsteller, 1913 - 1960)

Sprich nie Böses von einem Menschen, wenn du es nicht gewiss weißt,
und wenn du es gewiss weißt, so frage dich: Warum erzähle ich es?
(Johann Kaspar Lavater, schweizer Theologe, Philosoph und Schriftsteller, 1741 - 1801)

Wenn uns etwas aus dem gewöhnlichen Gleise wirft, bilden wir uns ein,
alles sei verloren. Dabei fängt nur etwas Neues, Gutes an. Solange
Leben da ist, gibt es auch Glück.
(Leo Nikolajewitsch Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828 - 1910)

Durch Eintracht wachsen die kleinen Dinge,
durch Zwietracht zerfällt oft das Größte.
(Sallust)

Wenn Du jemanden von ganzem Herzen
liebst, lass ihn los. Kommt er zurück, gehört
er Dir für immer. Wenn nicht, hat er Dir
sowieso nie gehört.
(Unbekannt)

Neid sieht nur das Blumenbeet, nie den Spaten.
(Chinesisches Sprichwort)

Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt
stehen, während sich rings um ihn die angeschwollenen Gewässer legen.
(Mark Aurel, römischer Kaiser und Philosoph, 121 - 180 n. Chr.)

Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.
(Antoine de Saint-Exupéry, französischer Humanist und Schriftsteller, 1900 - 1944)


Die Macht der Worte
Von allen zerstörerischen Waffen, die der Mensch
erfunden hat, ist die schlimmste - und die feigste - das Wort.
Dolche und Feuerwaffen hinterlassen eine Spur aus Blut.
Bomben zerstören Häuser und Straßen.
Gift kann festgestellt werden.
Der Meister sagt: "Das Wort zerstört, ohne Spuren zu hinterlassen.
Kinder werden jahrelang von ihren Eltern dressiert, Männer werden
erbarmungslos kritisiert, Frauen werden systematisch von den
Bemerkungen ihrer Männer erniedrigt. Gläubige werden von der
Religion ferngehalten von denen , die glauben, sie allein könnten Gottes
Worte deuten. Finde heraus, ob du diese Waffe gegen andere benutzt.
Finde heraus, ob andere diese Waffe gegen dich benutzen. Und lasse
weder das eine noch das andere zu."
(Paulo Coelho, brasilianischer Schriftsteller, geb. 1947)


Die Liebe
Wenn man jemanden liebt, so liebt man ihn nicht die ganze Zeit, nicht Stunde um Stunde auf die ganz gleiche Weise. Das ist unmöglich. Es wäre sogar eine Lüge, wollte man diesen Eindruck erwecken. Und doch ist es genau das, was die meisten fordern. Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten des Lebens, der Liebe, der Beziehungen. Wir jubeln der steigenden Flut entgegen und wehren uns erschrocken gegen die Ebbe. Wir haben Angst, die Flut wuerde nie zurückkehren. Wir verlangen Beständigkeit, Haltbarkeit und Fortdauer; und die einzig mögliche Fortdauer des Lebens wie der Liebe liegt im Wachstum, im täglichen Auf und Ab - in der Freiheit; einer Freiheit im Sinne von Tänzern, die sich kaum berühren und doch Partner in der gleichen Bewegung sind.
(aus: Anne Morrow Lindbergh, "Muscheln in meiner Hand")

Von Leben und Tod
Wer nicht gelernt hat, sinnvoll zu leben, wird kaum sinnvoll sterben,
denn der Tod ist nicht der Sinn des Lebens, sondern das Leben ist der
Sinn des Todes.
"Tod" erhält nur Sinn, wenn er eine biophile Interpretation zulässt -
sonst ist er schlechthin unsinnig. Das soll nicht heißen, dass es
sinnlos ist, sein Leben auch von dessen Ende her zu konzipieren. Es
kann eine wertvolle Hilfe zur Sinnbegabung sein, wenn ein Mensch sich
fragt: "Was müsste ich tun, wie müsste ich entscheiden, damit ich am
Ende meines Lebens sagen kann, es ist mir geglückt?".
(Rupert Lay SJ, Managementberater, geboren 1929)


Der kürzeste Weg
Nur in der Geometrie ist die Gerade die kürzeste Verbindung zwischen
zwei Punkten.
Im Leben stimmt dies fast nie. Denken wir nur an einen Bergsteiger.
Direttissima nennt er den Weg, auf dem er geradewegs zum Ziel kommen
könnte. Eine Gerade ist aber auch dieser Weg nicht. Der Bergsteiger
müsste schon alle im Wege stehenden Felsbrocken wegsprengen und
Brücken über Spalten bauen, wenn er genau sein wollte. Da er aber
Aufwand und Ergebnis sorgfältig (und entsprechend seinem
wahrscheinlichen Wert auch sportlich und vielleicht sogar
umweltschonend) abwägen wird, wird er in Kurven bzw. Umwegen zum
Ergebnis kommen. Er umgeht Widerstände.
Durchsetzungsvermögen, Durchschlagskraft und andere Begriffe zeigen
in diesem Zusammenhang ihre Unsinnigkeit. Wer sich durchsetzen will,
trifft auf Widerstände oder produziert Verlierer und damit Rächer!
Nutzen Sie den Weg, den uns die Natur lehrt: Flüsse umfließen
Hemmnisse und schlängeln sich zum Ziel.
(Quelle unbekannt)

Die drei Siebe des Weisen
Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: "Höre, Sokrates,
das muss ich dir erzählen!"
"Halte ein!" unterbracht ihn der Weise, "hast du das, was du mir
sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe?", fragte der andere voller Verwunderung.
"Ja, guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch
die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast du
alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"
"Nein, ich hörte es jemanden erzählen und..."
"So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das
Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst gut?"
Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil..."
"Hm", unterbrach ihn der Weise, "so lasst uns auch das dritte Sieb
noch anwenden. Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?"
"Notwendig nun gerade nicht..."
"Also, sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch
notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich
nicht damit."
(Begebenheit, die über Sokrates, den Urvater der Philosophie, erzählt wird)

 

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Vielen herzlichen Dank dafür.

 

 

 

 

 

Pfarrgemeinderat Etteln - Wir leben Glauben.

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